Martina Lukits-Wally: Weihnachtsstern

Weihnachtsstern
© Martina Lukits-Wally

Die Nacht bricht herein,
ich lade dich ein,
heut bei mir zu sein,
denn ich bin allein.
Es ist Weihnachtszeit
und leise es schneit,
die Sehnsucht fliegt weit
zum Stern in der Nacht,
der treu mich bewacht,
ganz zärtlich und sacht.

Vom Alltag verrückt
die Sorge mich drückt,
geht zu dir mein Blick.
So sind wir vereint,
denn du bist ein Freund,
der’s gut mit mir meint.
Wenn Hoffnung zerbricht,
verlässt du mich nicht,
du funkelndes Licht.
Die Hektik nun ruht,
so gibst du mir Mut,
sagst, alles wird gut.
Mein tröstender Stern,
so weit, gar so fern –
Ich habe dich gern!
Ich träum grad von dir,
da klopft’s an der Tür.
Wer will bloß zu mir?

Allein, wie es scheint,
steht mein alter Freund
nun vor dieser Tür.
„Ich wollte zu dir!“,
sagt er und er lacht.
„Hab an dich gedacht,
’nen Stern mitgebracht!“
Der Alltag entrückt,
als fest er mich drückt.
Ich wähnte ihn fern,
ich hatte ihn gern.
Sein Traumweihnachtsstern
in rötlicher Pracht,
der mich nun bewacht,
wird Stern dieser Nacht.

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Weihnachtsgedichte

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